Frederic Müller (34) ist für den Vertrieb bei sharemagazines zuständig und bereits seit einem Jahr festes Mitglied des Teams. Was ihn bewegt, wo er herkommt, wo er hinwill und wie seine Arbeit bei sharemagazines aussieht, erfahrt ihr in folgendem Interview.

1. Was hast du vor deiner Tätigkeit als Head of Sales bei sharemagazines gemacht?
Ich war 3 Jahre im Produktmanagement der Oldenburgischen Landesbank tätig und dort habe ich an unterschiedlichen Projekten mitgearbeitet.

2. Wie kam der Wechsel in eine ganz andere Branche zustande?
Ehrlichgesagt zufällig. Ich habe die Gründer von sharemagazines, Jan und Olli, auf einer Party kennengelernt und wir haben uns direkt gut verstanden und ziemlich lange unterhalten. Ich fand die Idee der App und auch die Vision dahinter sofort gut. Wir blieben weiter in Kontakt und sind uns immer mal wieder auf Partys von gemeinsamen Freunden über den Weg gelaufen. Eines Tages kamen die beiden auf mich zu und fragten, ob ich jemanden kenne, der den Vertrieb bei sharemagazines machen könnte. Da habe ich einfach gesagt, dass ich da Lust zu hätte. Natürlich war das keine Entscheidung, die spontan getroffen wurde, aber diese Chance habe ich dann ergriffen.

3. Lässt sich dein Tag planen oder bestimmen deine Kunden den Ablauf?
Also grundsätzlich bestimme ich meinen Tagesablauf selbst. Natürlich kommt mal etwas Unvorhergesehenes dazwischen, auf das man direkt reagieren muss, wie z.B. Kooperationsanfragen von größeren Unternehmen. Das hat dann natürlich Vorrang. Einen typischen Arbeitsalltag zu beschreiben ist aber schwer, da kein Tag dem anderen gleicht. Die einzige Konstante ist, dass wir gemeinsam Mittagessen gehen, wenn wir alle im Büro sind. Alles andere variiert.

4. Was gefällt dir an deiner Arbeit bei sharemagazines am meisten?
Am besten gefällt mir die Art wie wir zusammenarbeiten. Wir beschließen das meiste gemeinsam auf Augenhöhe. Wenn wir etwas verändern möchten, dann setzen wir uns alle zusammen, vom Praktikanten bis zum Geschäftsführer kann sich jeder einbringen.

5. Wie wird die Work-Life-Balance in einem so jungen Startup wie sharemagazines gelebt?
Richtig gut. Klar arbeiten wir alle viel und hart für den Erfolg, sodass wir auch als Unternehmen weiter wachsen. Das passiert aber immer mit dem nötigen Ausgleich, weil wir alle wissen, dass wir noch viel vorhaben und dass das hier kein 100-Meter-Sprint ist, sondern ein Marathon, den wir laufen. Das beste Beispiel dafür ist die Kita-Eingewöhnung mit unserem Sohn im August. Meine Frau muss wieder arbeiten, da sie Lehrerin ist und das Schuljahr wieder beginnt. Das habe ich einfach nur kurz mit Jan und Olli abgesprochen und das war’s. Ich arbeite den gesamten Monat von zu Hause aus und komme ins Büro, wie ich es schaffe. Ich kenne kein anderes Unternehmen, wo man das so einfach, ganz ohne Papierkram, regelt.

6. Welche Herausforderungen bringt das Arbeiten in einem Startup wie sharemagazines mit sich?
Die größte Herausforderung ist glaube ich, dass man in einem Startup jeden Tag Neuland betritt. Viele Sachen, viele Prozesse und Strukturen sind einfach noch nicht da und müssen erst geschaffen werden. Das ist gleichzeitig auch das Beste an der Arbeit hier, wie ich finde.

7. Ist dir etwas aus dem letzten Jahr besonders in Erinnerung geblieben?
Privat ist das ganz klar meine Hochzeit und die Geburt unseres ersten Kindes. Beruflich bin ich einfach nur stolz, auf das was wir bisher erreicht haben. Wir konnten unseren Umsatz innerhalb eines Jahres mehr als vervierfachen und sind auf einem sehr guten Weg, auch weiter stark zu wachsen.

8. Welche Fähigkeiten konntest du innerhalb des letzten Jahres am meisten ausbauen?
Mein Improvisationstalent. Es ist oft so, dass man als junges Startup bei einem riesengroßen Unternehmen sitzt und Fragen gestellt bekommt, die einem vorher noch nie gestellt wurden. Das sind in der Regel solche Momente, in denen wir improvisieren und gleichzeitig eine Menge daraus lernen.

9. In welchen Bereichen möchtest du dich persönlich weiterentwickeln?
Ich bin nebenbei schon dabei mich ein wenig in Programmiersprachen einzulesen. Unsere Appentwickler setzen natürlich immer die Ideen um, die uns in den Sinn kommen oder die uns von unseren Nutzern vorgeschlagen werden. Um mich dann besser mit den Entwicklern auszutauschen und zu verstehen, was dort passiert, ist es glaube ich sehr sinnvoll, sich damit zu beschäftigen.

10. Worauf freust du dich am meisten in der Zukunft bei sharemagazines?
Ich freue mich darauf die Erfahrungen, die wir im letzten Jahr gemacht haben, an neue Mitarbeiter weiterzugeben, um unseren wirtschaftlichen Erfolg auszubauen und im besten Fall zu multiplizieren. Die nächsten Schritte, die jetzt kommen sind ebenfalls sehr spannend und diese dann natürlich auch zu realisieren.