Kevin Willms (26) hat fünf Monate lang ein Pflichtpraktikum bei uns absolviert. Er studiert Medienwirtschaft und Journalismus an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Das Praktikum ist nun zu Ende, doch verlassen wird er uns nicht. Wie er sein Praktikum erlebt, was er gelernt hat und wo er einmal hin möchte, das erfahrt ihr in folgendem Interview.

1. Wie bist du auf sharemagazines aufmerksam geworden?
Durch Leute aus meinem Studiengang, Lena und Henrike, die beide ebenfalls bei sharemagazines arbeiten. Ich habe mich mit Henrike unterhalten. Sie hat mir vom Konzept der Firma erzählt und das fand ich wirklich cool. Mir gefiel die Idee bei einem Startup zu arbeiten und dachte mir, da kann ich bestimmt viel mitnehmen.

2. Welche Aufgaben hast du während deines Praktikums bei sharemagazines übernommen?
Ich habe quasi das Gesamtpaket bekommen. Ich habe das erste Mal in meinem Leben mit einem CRM-System gearbeitet und angefangen im Backend zu arbeiten. Hauptsächlich wurden mir dann Rollen im Vertrieb zugeteilt. Dazu gehört Locations zu gewinnen, über Kaltakquise und auch Terminvereinbarungen und E-Mail-Verkehr mit verschiedenen Unternehmen zählen dazu. Für mich war das ein ganz neuer Bereich, in dem ich mich ein bisschen ausprobieren konnte.

3. Wie sieht dein Arbeitsalltag, gerade in Bezug auf Selbstständigkeit, aus?
Selbstständigkeit hat hier einen ganz großen Stellenwert. Wir sind ein kleines Team, das heißt jeder hat eine Menge zu tun. Da ist einfach nicht die Zeit für eine 24/7 Betreuung als Praktikant. Darum muss man schon sehen, dass man lernt sich selbstständig zu organisieren und das passiert in der Regel ganz schnell. Man muss sich auch selber ab und zu Aufgaben suchen und überlegen ‚Was ist sinnvoll für die Firma, was sollte man als nächstes angehen und wo läuft man eventuell in eine Sackgasse?‘. Zu Beginn des Praktikums war es ungewohnt, weniger klare Strukturen vorgegeben zu bekommen, aber mit der Zeit lernt man es zu schätzen viel Eigenverantwortung zu haben und auch Entscheidungen treffen zu können.

4. Was hat dir am Praktikum bei sharemagazines am meisten gefallen?
Die Freiheit, das Team, die Atmosphäre. Eigentlich hat mir alles am Praktikum gut gefallen. Ich mag die Größe des Startups. Ich habe genossen, dass ich dieser Firma noch in den Kinderschuhen steckend beim Wachsen zusehen und auch mithelfen konnte. Man darf seine eigenen Ideen mit einbringen und das ist nicht überall selbstverständlich als Praktikant. Es gibt genug Firmen, da ist man der kaffeekochende Praktikantenaffe und hier konnte man sich tatsächlich einbringen.

5. Welche Aufgaben fielen dir am schwersten und wie bist du damit umgegangen?
Zu Anfang fiel mir die Kundenakquise und der direkte Kundenkontakt am schwersten. Kunden neu zu gewinnen und Leuten etwas zu verkaufen, das habe ich vorher noch nicht gemacht. Das war auch ein Grund, weshalb ich das unbedingt in meinem Praktikum machen wollte, um hier einmal Erfahrungen gesammelt zu haben. die Überwindung Leute anzusprechen und ihnen etwas zu verkaufen war anfangs wirklich sehr schwer, wurde aber mit der Zeit immer einfacher.

6. Was war in dieser Zeit dein größter persönlicher Erfolg?
Mein größter persönlicher Erfolg war, dass ich hier ganz viel Erfahrung mitnehmen konnte, dass ich so einem kleinen, wachsenden Unternehmen beim Aufbau zusehen konnte und dass ich verschiedene Aufgabenbereiche und deren Verknüpfungen beobachten und natürlich auch mitwirken durfte.

7. Wie empfindest du den Teamzusammenhalt bei sharemagazines?
Es ist ein kleines Unternehmen, man hockt viel aufeinander und verbringt natürlich viel Zeit miteinander. Man sieht sich jeden Tag, spricht sich beim Vornamen an, macht Witze zusammen, geht gemeinsam Mittagessen. Einen besseren Teamzusammenhalt hatte ich bis jetzt noch nirgends.

8. Welche Herausforderungen bringt das Arbeiten in einem Startup wie sharemagazines mit sich?
Man sagt ja immer ‚Mit viel Freiheit kommt viel Verantwortung‘ und man ist wirklich erstmal für sich selbst verantwortlich und somit natürlich auch für die Firma. Man wird als vollständiger Teil des Teams angesehen. Man muss zusehen, dass man seinen Kram zusammenbekommt, dass man selber sieht wo Arbeit ist und die Arbeit dann auch angeht. Eine große Herausforderung im Startup, gerade weil jeder so viel zu tun hat, ist die Koordination untereinander, die Arbeitsabläufe zu strukturieren und gemeinsam auszuführen. Aber sowas ist einfacher gesagt, als getan.

9. Welchen Karriereweg wirst du zukünftig einschlagen?
Erst einmal werde ich mein Studium beenden. Ob es in Richtung Vertrieb geht, weiß ich noch nicht, aber ich kann mir diesen Karriereweg schon besser vorstellen. Ich persönlich möchte gerne weiter in Richtung kreative Arbeit gehen. Ich möchte noch mehr gestalten als verkaufen. Daher versuche ich so ein Zwischending zwischen Marketing und Produktentwicklung/Organsationsentwicklung anzupeilen, quasi ein Schnittpunkt zwischen Marketing und Vertrieb. Ganz genau weiß ich das aber noch nicht. Erstmal bleibe ich noch eine Weile bei sharemagazines und arbeite hier neben dem Studium.

10. Kannst du dein Praktikum bei sharemagazines weiterempfehlen?
Ja absolut. Mir hat das Praktikum bei sharemagazines viel Spaß gemacht. Es war ein ganz anderes Arbeiten als man es sonst gewohnt ist und jeder, der neue Erfahrungen sammeln möchte, der die Grundzüge eines Unternehmens verstehen möchte und was es heißt ein Unternehmen aufzubauen und jeder, der Eigenverantwortung haben und an sich arbeiten möchte, dem kann ich sharemagazines nur allerwärmstens ans Herz legen.