Das Gründerfestival Bits & Pretzels auf der Wiesn in München ist eines der modernsten und angesagtesten Start-Up-Festivals der Welt. Wie der Name schon verrät, es geht um die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Das internationale Business und nun mal eben Bretzel.

Internationale Gründer und erfahrene, erfolgreiche Senior-Partner erläutern bei der obligatorischen Wiesn-Mass die wichtigsten Grundregeln und das richtige Know-How für ein langelebiges und smartes Erfolgsrezept. Vom 25. – 27. September 2016 kamen Unternehmer-Größen, wie Richard Branson, oder Hollywoods-Liebling Kevin Spacey -bekannt aus der internationalen Serie House of Cards zusammen. 

Doch was genau wurde bei der dreitägigen Start-Up-Konferenz und innerhalb des Schottenhammel Zeltes ausgeplaudert und welche neuen Erfahrungen durften die sharemagazines CEOs Jan van Ahrens und Oliver Krause sammeln?

 

Was zunächst besonders hervorstach, war die lockere Atmosphäre, die bei der Bits & Pretzels herrschte. Die Vorstände verschiedenster Unternehmen
trafen hier zusammen. Ob große Lichter am Unternehmerhimmel, oder kleine Leuchtfeuer der Start-Up-Branche, jeder war hier willkommen. Ein „Sie“ oder langatmige Anreden gab es hier nicht. Die Namensschilder, die von allen Besuchern getragen wurden, betonten in großen Lettern den Vornamen der einzelnen Personen. So wurden Hemmungen abgebaut und leichter und schneller Kontakte geknüpft.

 

Ein Highlight bildete die Eröffnungsrede von Hollywoodstar Kevin Spacey. Die mit kleinen Gags und serienbekannten Untermalungen gehaltene Rede, richtete sich in seinem Konsens an das internationale Publikum mit den wichtigsten Theorien über Start-Up-Ideen, Investment-Strategien, Story-Telling und das Branding von Apps und Produkten. Wichtig war dem Schauspieler und Investor ebenfalls das Thema Technologie. Explizit der Bereich der Virtual Reality, abgesehen von der Mediennutzung.

So berichtete Spacey über seine eigene Erfolgsgeschichte, Vorbilder und den unerschütterlichen Glauben an sich selbst, an das eigene Talent. Er sprach davon, auch mal ein Risiko einzugehen. Dabei wurden auch die anwesenden Gründer und Investoren im Saal direkt angesprochen. Letztendlich gab er den Besuchern noch zwei Weisheiten mit auf den Weg:

1. Immer den Status quo herausfordern! 

2. Auf dem Oktoberfest viel Wasser trinken, um bloß hydriert zu bleiben!

(Gründerszene, Christina Kyriasoglou 25.09.2016: Was Kevin Spacey deutschen Gründern mitgibt)

Nach weiteren, spannenden Vorträgen von Neil Patel und Airbnb-Gründer Brian Chesky begegneten Jan und Oliver am nächsten Tag Carsten Maschmeier, Jochen Schweizer sowie den anderen TV-Investoren von „Die Höhle des Löwen“. Unternehmer-Größen wie Richard Branson schlenderten ebenso über das Gelände. Die Messe mit den unterschiedlichen Start-Ups, die sich hier präsentierten, lockte mit Freibier und guten Connections.

Ein weiteres Schmankerl bedeutete der „Startup-Pitch“, in dem unterschiedliche Start-Ups ihre Marketingideen präsentierten. Als strahlender Sieger, oder sagen wir besser Siegerin ging die App „Spottster“ hervor. 

In den Schottenhammel-Zelten wurde dann am Dienstag um 09:00 Uhr der letzte Tag der Bits & Pretzels zelebriert. An den Tischen saßen jeweils sechs bis acht Leute. So wurde intensiv über die letzten Tage und die Geschehnisse geplaudert und jeder kam mit jedem bei dem ein oder anderen Maß in ein lockeres Gespräch. 

Und wie lautet das Fazit der sharemagazines-CEOs?

Bits & Pretzels? Nächstes Jahr wieder! Das Festival für Investoren, Startups und Marketing ist neben der angenehmen und ausgelassenen Atmosphäre ein Ort der Kommunikation, der geschäftlichen Entwicklung und Erfahrung. Es wird den Besuchern und dabei auch den unterschiedlichen Start-Ups leichtgemacht, Connections zu sammeln und Erfahrungen auszutauschen. Ein schönes Beispiel ist dafür die „Media-Start-Up-Night.“ 

Oliver berichtet: „Wir wurden aufgefordert, untereinander Sticker mit verschiedenen Emoji-Symbolen zu tauschen. Jede Gruppe sollte zehn unterschiedliche Sticker „ertauschen“. Zunächst hielten wir nichts von dieser Aktion, sie kam uns ehrlich gesagt ein wenig kindisch vor, aber im Laufe des Abends, sind wir wirklich aufeinander zugegangen und haben uns anhand der Sticker mit allen möglichen Leuten unterhalten. Dies war eine tolle Erfahrung.“

 „Wir haben eine Menge Leute kennengelernt und mit ihnen über sharemagazines gesprochen. Besonders interessant waren unsere Gespräche mit dem Bilanz-Magazin, der Stuttgarter Zeitung und der Flixbus GmbH. Wir konnten Verlagspartner akquirieren und Menschen für unser Konzept begeistern.“, ergänzt Jan van Ahrens.