Der Schlossfriseur in Oldenburg verbindet seit seiner Gründung im Jahr 2019 handwerkliche Friseurarbeit mit einem konsequent umgesetzten Nachhaltigkeitskonzept. Inhaberin Annika Gerdes betreibt ihren Salon am Schlossplatz mit dem Anspruch, ökologische Verantwortung und modernes Friseurhandwerk im Arbeitsalltag miteinander zu verbinden.
Ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes ist die Zusammenarbeit mit der Initiative Hair Help the Oceans. Die Organisation nutzt abgeschnittene Haare zur Herstellung von Filtern, die zur Reinigung von Gewässern eingesetzt werden. Dazu werden Haarreste gemeinsam mit Kork in spezielle Schläuche gefüllt, die aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften unter anderem Öl aus Wasser aufnehmen können. Annika Gerdes beteiligt sich seit 2022 als offizieller Partnersalon an dem Projekt. Auf die Initiative wurde sie über eine Online-Recherche aufmerksam.
Neben der Sammlung von Schnitthaaren für Umweltprojekte setzt der Salon auch in weiteren Bereichen auf ressourcenschonende Lösungen. So wird beispielsweise die im Friseurhandwerk häufig verwendete Alufolie aus Färbe- und Strähnentechniken gesammelt und dem Recycling zugeführt. Da in Friseurbetrieben regelmäßig größere Mengen dieses Materials anfallen, kann eine Wiederverwertung einen Beitrag zur Reduzierung von Abfällen leisten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Haarspenden für Kinder, die infolge von Erkrankungen oder krankheitsbedingtem Haarausfall auf Perücken angewiesen sind. Hierfür sammelt der Salon regelmäßig Haarzöpfe mit einer Mindestlänge von 25 Zentimetern.
Auch im laufenden Salonbetrieb achtet Annika Gerdes auf nachhaltige Alternativen. So werden Einweghandtücher verwendet, die nicht aus Baumwolle bestehen, sondern aus Holzfasern hergestellt werden und über den Biomüll entsorgt werden können. Durch den Verzicht auf das Waschen klassischer Handtücher lässt sich Wasser einsparen. Ergänzt wird das Konzept durch ein Refill-System für Haarpflegeprodukte: Kundinnen und Kunden können ihre Shampoo-Flaschen im Salon erneut befüllen lassen und erhalten dafür einen Preisnachlass.
Bei der Produktauswahl setzt der Salon nach eigenen Angaben auf Hersteller aus Deutschland und achtet auf natürliche und vegane Inhaltsstoffe sowie zertifizierte Produkte, unter anderem mit PETA-Siegel.
Auch die Implementierung von sharemagazines in ihrem Salon bewertet Annika Gerdes positiv. Das Angebot füge sich gut in das Servicekonzept des Salons ein und biete Kundinnen und Kunden während ihres Aufenthalts einen zusätzlichen Mehrwert.
„Das Thema Nachhaltigkeit war für mich von Anfang an ein roter Faden, der sich durch meinen gesamten Betrieb zieht“, sagt Annika Gerdes. „Viele kleine Entscheidungen im Alltag können zusammen eine spürbare Wirkung entfalten. Ich hoffe, dass solche Beispiele auch andere dazu motivieren, eigene nachhaltige Ansätze umzusetzen.“
Der Schlossfriseur zeigt damit, wie sich verantwortungsbewusstes Wirtschaften in einem handwerklichen Betrieb umsetzen lässt. Gerade in Oldenburg, der Gründerstadt von sharemagazines, treffen unternehmerische Initiative, regionale Verbundenheit und nachhaltige Ansätze in besonderer Weise aufeinander.
Über sharemagazines
Mit ihrem zukunftsweisenden Konzept des digitalen Lesezirkels entwickelte sich sharemagazines vom Start Up zum Marktführer. Zu den Partnern, die sharemagazines anbieten und unterstützen, gehören unter anderem die Sana Kliniken, der TÜV Süd, Mercedes Benz, die Lindner Hotels und die Steigenberger Hotels & Resorts. Die Auswahl beinhaltet die beliebtesten Zeitungen und Magazine wie BILD, BUNTE, CAPITAL, CORRIERE DELLA SERA, COSMOPOLITAN, DER SPIEGEL, DIE WELT, ELLE, FOCUS, GEO, GALA, KICKER, NZZ, NEWSWEEK, STERN, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, THE GUARDIAN oder TIME. sharemagazines ist aktuell, umweltfreundlich und hygienisch.
Bilder © Schlossfriseur